2.500 qm Zukunft für Halver

Neues Innovationszentrum in Betrieb genommen

In den neu geschaffenen Laboren der Reinraum-Klassen 6 und 7 werden auf 1.000 Quadratmetern künftig Aufbau- und Verbindungstechnologien weiter erforscht sowie Prototypen entwickelt und in Rekordgeschwindigkeit zur Marktreife gebracht. Statt der sonst üblichen vier Wochen reichen künftig bereits wenige Tage zur Bestückung der Prototypen. Hinzu kommt eine Forschungsabteilung für zukunftsweisende Miniaturisierungen von elektronischen Bauteilen, die damit besser, schneller und leistungsfähiger werden. Dazu Geschäftsführer Arthur Rönisch: „Wir wollen Halver zu einem Hotspot für zukunftsweisende Elektronik-Technologie machen. Und bei der Entwicklung und Forschung schneller als der Wettbewerb sein.“ Im Fokus stehen dabei nationale und internationale Kunden, deren Geschäftsmodelle durch elektronische Innovation profitieren. Der Zeitgewinn bei der Prototypenfertigung bedeutet für immer mehr Marktteilnehmer einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Wissenstransfer als Businessbooster

Schematische Darstellung eines E-Fahrzeugs und Ladesäule
Mit dem LabFab sichert die duotec Wettbewerbsvorteile durch eine verkürzte Time-to-market

Neben dem LabFab ist an der Humboldtstraße außerdem ein neuer Seminarbereich mit angeschlossenem Catering für bis zu 40 Personen entstanden. Hier finden zukünftig Workshops mit Kunden, aber auch ein Austausch und Wissenstransfer mit verschiedenen Akteuren der Elektronikbranche statt. „Innovationen voranzutreiben ist Teil unserer Philosophie. Neben der räumlichen Erweiterung mit dem Fokus auf Forschung & Entwicklung haben wir uns in den vergangenen Monaten auch an Unternehmen der Bio- und Quantensensorik sowie Funk & Konnektivität beteiligt,“ fügt Arthur Rönisch hinzu.

Ein Signal für die Region

Durch den zusätzlichen Ausbau von rund 1.500 Quadratmeter Büro- und Laborstätten, das mit einem umweltfreundlichen Klimakonzept für Heizung und Belüftung einhergeht, sowie die umfangreichen Investitionen in Forschung und Entwicklung stärkt die Turck duotec ihren Standort Halver. Damit gewinnen nicht nur die bereits vorhanden 60 Arbeitsplätze weiter an Attraktivität, sondern auch neue, hochqualifizierte Mitarbeiter für zukünftige Forschungsprojekte werden so in Halver heimisch. Und das in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld und in Zeiten der Pandemie. Insoweit ist die Neuausrichtung bei der Turck duotec auch ein beruhigendes Signal für die ganze Region.

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