Von der Idee zum Serienprodukt

Von der Forschung bis zur kundenspezifischen Systemintegration

Arthur Rönisch, Turck duotec: „Unsere eigenen Labore ermöglichen es, schnell Prototypen im Haus zu fertigen und analytisch zu bewerten.“

„Elektronische Systeme erden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine entscheidende Rolle bei der Beherrschung komplexer Interaktionen zwischen Mensch und Umwelt spielen“, konstatiert Arthur Rönisch, General Manager der Turck duotec GmbH, „die aus dieser Erkenntnis resultierenden Bedürfnisse erstrecken sich über die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung bis hin zur kundenspezifischen Systemintegration. Dabei stellt die Symbiose aus Forschung, innovativer Produkt- und Prozessentwicklung, einem leistungsstarken Fertigungs- und Logistikkonzept sowie ein optimiertes Kundenbeziehungsmanagement für die Unternehmen die größte Herausforderung dar.“

Design for Manufacturing weiterentwickelt

Die Turck duotec mit Entwicklungs- und Fertigungsstandorten in Halver (D), Beierfeld (D) und Delémont (CH) stellte sich frühzeitig diesem Trend und widmet sich seit Jahren erfolgreich dem Betätigungsfeld kundenspezifischer Entwicklung und Fertigung. Mit Kernkompetenzen im Bereich der intelligenten und energieeffizienten Leistungselektronik, der Sensorik sowie der Systemintegrationstechnologie auf Package-, Modul- und Baugruppenebene bedient die Turck duotec die verschiedensten Marktsegmente von der Automobil-, Medizin- und Bahntechnik bis hin zur industriellen Fabrik- und Prozessautomation.

Neben den Themen Produktentwicklung und innovativer Fertigungstechnologie hat die Turck duotec den Begriff Design for Manufacturing eigens weiterentwickelt. Im Fokus steht neben der ursprünglichen Idee die Produktentwicklung optimal an die Serienproduktion anzupassen, um entsprechend Kosten zu senken und die Qualität zu steigern, zusätzlich die Optimierung der Elektronik auf Ausfallsicherheit und Langlebigkeit im späteren Betrieb. Diese zusätzliche Leistung ist aufgrund des vielfältigen Applikations-Knowhows innerhalb der Turck-Gruppe möglich. Dieses Wissen basiert auf dem Einsatz der Produkte in den unterschiedlichsten Branchen mit teilweise extremsten Umweltanforderungen.

Geschützte Elektronik inklusive

Durch das Projektmanagement werden bereits zu Projektbeginn beim Kunden die späteren Einsatzbedingungen des Endgerätes abgefragt, um frühzeitig kritische Einflussgrößen wie besondere EMV-Anforderungen, mechanische Parameter (etwa Vibrationen), extreme Temperaturunterschiede, Einsatz in Flüssigkeiten (Wasser, Kühlschmierstoffe, Chemikalien usw.) oder Gasen (Explosionsgefährdeter Bereich) herauszuarbeiten. Diese Einflussgrößen werden direkt beim Schaltungsentwurf, Auswahl der Platinenträger-Materialien und elektronischen Bauteile sowie Layout Design berücksichtigt. Parallel wird der optimale mechanische Schutz der Elektronik definiert. Hier ist in Abhängigkeit der o.g. Randparameter vom einfachen Lackieren oder Vergießen der Elektronik bis hin zu einer speziellen Gehäusetechnik alles in eigenen Fertigungsstätten umsetzbar.

Der Artikel ist im November 2014 in der Elektronikpraxis 22-2014 erschienen.

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